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Archive for the ‘Rennbahn Rotterdam – Genua’ Category

Der vom Bundesrat und Parlament verabschiedete Ausbau des Streckenabschnitts Basel-Gotthard-Norditalien zu einem durchgehenden 4-Meter-Korridor ist ein wichtiges Element der Schweizer Verlagerungspolitik. Damit können Sattelauflieger mit einer Eckhöhe von 4 Metern künftig auch auf der Gotthard-Achse per Bahn transportiert werden. Die Attraktivität der Gotthard-Basisstrecke wird so erhöht, der kombinierte Verkehr durch die Alpen wird gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene kann weiter verbessert werden. Die Schweiz leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der europäischen Güterverkehrskorridore.

Damit der 4-Meter-Korridor seine volle Wirkung entfalten kann, müssen die Güter bis zu den grossen Terminals im Raum Mailand transportiert werden können. Das bedingt auch gewisse Ausbauten in Italien. Eine leistungsfähige Infrastruktur ist im Interesse der Schweiz. Bundesrat und Parlament haben darum beschlossen, mit Darlehen oder A-fonds-perdu-Beiträgen Ausbauarbeiten auf den Zulaufstrecken zur NEAT in Italien zu finanzieren.

Im Abkommen mit Italien verpflichtet sich die Schweiz, die Massnahmen für die Erweiterung des Lichtraumprofils auf der Luino-Linie über einen A-fonds-perdu-Beitrag von 120 Millionen Euro (ca. 150 Millionen Franken) zu finanzieren. Die Luino-Linie hat für die Schweizer Verlagerungspolitik einen hohen Stellenwert. Sie erschliesst die bestehenden Terminals in Busto-Arsizio, welche durch die Schweizer Firma Hupac betrieben werden. Für die Investitionen auf der Strecke Mailand-Chiasso im Umfang von rund 40 Millionen Euro (ca. 50 Millionen Franken) kommt Italien auf. Die entsprechenden Gelder wurden über ein Dekret sichergestellt.

Die finanziellen Mittel der Schweiz werden dem italienischen Infrastrukturbetreiber RFI zur Verfügung gestellt. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) wird dazu mit RFI eine separate Vereinbarung abschliessen. Diese dient dazu, den Umfang der Arbeiten, den Terminplan und die Zahlungsbedingungen zu definieren.

Das Abkommen mit Italien beruht auf dem Bundesgesetz über den 4-Meter-Korridor, mit dem das Parlament für Investitionen in Italien Kredite von 280 Mio. Franken beschlossen hat. Ob zu einem späteren Zeitpunkt weitere Ausbauten – insbesondere auf der Simplonlinie zwischen Domodossola und Gallarate – folgen werden, ist offen. Alle Massnahmen bedürfen einer vertraglichen Verankerung.

Quelle lesen Sie weiter…=>  http://www.aare24.ch

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Sie stellt deshalb dem südlichen Nachbarn, wo der Bahnausbau seit Jahren harzt, die dafür nötigen Gelder zur Verfügung.

Verkehrsministerin Doris Leuthard und ihr italienischer Amtskollege Corrado Passera unterzeichneten heute eine entsprechende Vereinbarung.

Die 230 Millionen fliessen in den Ausbau der Strecke Chiasso-Mailand und der Luino-Linie zwischen Ranzo (TI) und Gallerate in der Lombardei. Italien soll das Geld als zinsvergünstigtes Darlehen erhalten.
«Im Interesse der Schweiz»

Die Schweiz sei bereit, dort «die nötigen Profilanpassungen (..) vollständig zu finanzieren», schreibt das UVEK im Communiqué. Ein rascher Ausbau liege «im Interesse der Schweizer Verlagerungspolitik».

Damit der neue Eisenbahntunnel für den Güterverkehr voll genutzt werden kann, müssen auch auf italienischer Seite die Zufahrtsstrecken bei der Bahn auf vier Meter hohe Sattelschlepper ausgelegt werden.

Gelingt dies nicht, können Sattelschlepper dieser Höhe auf der Gotthard-Strecke nicht auf der Schiene bis in die Wirtschaftszentren Italiens transportiert werden. Sie müssten bereits vorher wieder auf die Strasse oder blieben gleich darauf. Das Verlagerungsziel des Bundes würde in noch weitere Ferne rücken.
Bund zahlt Güterterminals mit

Damit die Sattelschlepper von der Strasse auch auf die Schiene kommen, wollen die Schweiz und Italien zudem am Mailänder Güterbahnhof den Bau eines neuen Terminals unterstützen.

Die Schweiz werde sich am Bau dieses Terminals und «allfälliger weiterer Terminals (..) auf der Basis der bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten beteiligen», schreibt das UVEK dazu.

Voraussetzung, dass der Handel mit Italien zustande kommt ist, dass das Parlament in Bern dafür grünes Licht gibt. Die Vorschläge des Bundesrates sind derzeit in Vernehmlassung. Diese endet am 21. Dezember. Sie sind Teil der Vorschläge für den Ausbau der ganzen Gotthard-Strecke auf einen Vier-Meter-Korridor. Insgesamt soll das 940 Millionen Franken kosten.
Zürich-Mailand in drei Stunden

Auch Zugpassagiere sollen künftig besser bedient werden. Weiteres Ziel der Vereinbarung sei, den Service bei den internationalen Zügen nach Italien zu verbessern, so das UVEK. Zudem erhofft man sich mehr Pünktlichkeit.

Weiter peilen die Schweiz und Italien an, dass nach der Eröffnung des Gotthard- und des Ceneri-Tunnels die Fahrzeit zwischen Zürich und Mailand «schrittweise auf rund drei Stunden gesenkt wird».

Quelle…lesen Sie weiter…=>  http://www.blick.ch

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Einen Betriebsunterbruch von «mehreren Tagen» hatten die SBB kurz nach dem Felssturz in Aussicht gestellt – nun ist klar: Die Gotthardlinie bleibt einen Monat lang gesperrt. Für den Güterverkehr wird es nun schwierig. Denn die Lötschberg-Simplon-Achse ist wenig geeignet. Sanierungsarbeiten sind im Gang. Zusätzliche Züge würden die Lötschberg-Simplon-Achse «schnell ans Limit» bringen, sagte SBB-Sprecher Reto Kormann. «Wir versuchen dennoch herauszuholen, was herauszuholen ist, denn es ist die naheliegendste Route.» Für den Güterverkehr suchen die SBB fieberhaft nach Ausweichrouten via Österreich (Brenner) und Frankreich (Mont Cenis).

Weniger Probleme dürfte es beim Reiseverkehr geben. Einem Teil der 4000 täglich die Gotthardlinie benützenden Reisenden – jenen aus den Räumen Basel, Olten, Aarau und Bern – empfehlen die SBB die Lötschberg-Simplon-Achse. Diese zusätzlichen Reisenden sollte die Ausweichroute schlucken können, sagte Kormann. Längere Reisezeiten seien allerdings einzuplanen…

Quelle… lesen Sie weiter…=>  http://www.bernerzeitung.ch/panorama/vermischtes/Die-verzweifelte-Suche-nach-Ausweichrouten/story/20534451

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Die Expedition beginnt in Sedrun. Die Skilifte in dem Graubündner Bergdorf auf gut 1400 Metern Höhe sind im September noch geschlossen. Die Attraktion liegt auch gar nicht auf dem Berg, sondern darin. Denn vor ein paar Jahren zogen hier Tunnelbauer aus aller Welt zu den schweizerischen Bergbauern: Von Sedrun aus führt ein Schacht senkrecht hinunter in den Gotthard-Basistunnel, den mit 57 Kilometern längsten Bahntunnel der Welt.

Wer auf die Baustelle im Erdinnern will, muss Bürokleidung gegen orangefarbenen Overall tauschen, Lederschuhe gegen Gummistiefel, Sonnenbrille gegen Augenschutz und Helm. Im Lastenfahrstuhl geht es mit einer Geschwindigkeit von 12 Metern in der Sekunde 800 Meter tief nach unten. Es weht und staubt, und es ist stockdunkel im Käfig. Unten angekommen im künstlichen Licht, steht der Besucher nach ein paar Schritten in der Oströhre des Tunnels. Von Ende 2016 an sollen hier Züge mit bis zu Tempo 250 durchbrausen – rund 550 Meter über Normalnull auf dem Weg von Zürich nach Lugano oder, über den Schweizer Tellerrand geschaut, von Rotterdam nach Genua. Im Personenverkehr soll der Tunnel in Verbindung mit dem südlichen Ceneri-Basistunnel die Fahrzeit Zürich-Mailand um eine Stunde auf 2 Stunden und 40 Minuten verkürzen. Der Gotthard-Basistunnel ist das Herzstück des europäischen Verkehrskorridors „Nummer Eins“

.….Heute rauschen im Rheintal die Personen- und Güterzüge durch die Vorgärten, nachts manchmal alle fünf Minuten. Die Zahl der Züge könnte sich nach dem Ausbau verdoppeln. In einem Gutachten haben Verkehrsforscher im Auftrag der IG Bohr sogar eine theoretische Kapazität von 700 Güterzügen errechnet….

Die vereinten Bürgergruppen zählen mittlerweile 22 000 Mitglieder, wie ihr Sprecher Roland Diehl, promovierter Physiker im Ruhestand und Sohn eines Eisenbahners, stolz erzählt. Die meisten wollen sich nicht als Projektgegner verstanden wissen. „Wir sind für die Strecke, aber nicht so“, sagt Diehl. „Uns geht es nicht um kleine Schnecken, die wir schützen wollen, sondern wir wenden uns gegen den Lärm, der die Menschen krank macht.

…lesen Sie den ganzen Bericht… => http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/eisenbahnnetz-frieden-kostet-11499583.html

 

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Bern. Deutschland soll mit dem Anschluss an die NEAT endlich vorwärts machen. So lautet die Forderung der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats. Deutschland sei bereits in Verzug und schiebe jetzt finanzielle Engpässe und Bürgerproteste als Entschuldigung vor, sagte Kommissionspräsident Eugen David. Anwohner in Deutschland fordern, dass zum Beispiel die Stadt Offenbach untertunnelt werde. Für die Ständeräte sei aber klar, dass es jetzt vorwärts gehen müsse, so Eugen David weiter:

Deutschland hat sich vertraglich verpflichtet, die Anschlussgleise zur NEAT zu bauen. Ohne diese Anschlüsse ist der Nutzen der NEAT weit geringer.

…Hintergrund zu …NEAT… Wichtig…=> http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Eisenbahn-Alpentransversale

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Nur auf dem für den europäischen Schienen-Güterverkehr wichtigsten Korridor von Rotterdam nach Genua soll für 870 Millionen Euro ERTMS – das European Rail Traffic Management System – eingebaut werden. Da ERTMS den bestehenden Signalsystemen weit überlegen ist, lassen sich Zugdichte und Kapazität der Strecken deutlich erhöhen. Je länger die Strecke, desto konkurrenzfähiger könnte der Güterzug im Vergleich zum Lkw sein. Deshalb hat die EU verschiedene Korridore in Europa festgelegt, und die Mitgliedstaaten haben sich vor zwei Jahren verpflichtet, diese Strecken mit einer einheitlichen ERTMS Sicherheitstechnik auszurüsten:  Sie besteht aus Sicherungsinstallationen an der Strecke und entsprechenden Komponenten auf den Lokomotiven. Mit der richtigen Ausrüstung könnten die Loks ohne Halt von Schweden nach Süditalien fahren. Da ERTMS den bestehenden Signalsystemen weit überlegen ist, lassen sich Zugdichte und Kapazität der Strecken deutlich erhöhen.
Weil die Installation der zugesagten Technik auf allen vier Korridoren durch Deutschland die Bundesregierung 4,5 Milliarden Euro kosten würde, strebt Berlin jetzt preiswertere Lösungen an und verzichtet dafür sogar auf beträchtliche Kofinanzierungsmittel aus Brüssel.

Entlang der rechten Rheinhälfte liegen z.Z. Planungen für eine ESTW-Umrüstungen an den Bahnübergängen vor. Davon sind auch die im Stadtgebiet Elville befindlichen BÜs betroffen. Die Planungen sind soweit abgestimmt und die ersten Kreuzungsvereinbarungen unterzeichnet. In der aktuellen Beratung der Kreuzungsvereinbarung zum BÜ Wallufer Straße (Steinheimer Hof) kam im Magistrat die Frage auf, ob die Modernisierung der Bahnübergangssicherungen Auswirkungen auf die Geschwindigkeiten der Züge und damit auch auf den Bahnlärm allgemein haben. In der Planungsgenehmigung werden zwar Aussagen zur Umweltverträglichkeit und Landschaftsschutz getroffen, die aber lediglich die BÜ-individuelle Baumaßnahme betreffen. Man findet keine Aussagen über die Umweltverträglichkeit (insb. Lärmschutz) der gesamten ESTW-Umrüstung-Maßnahme von Wiesbaden bis Troisdorf und über Auswirkungen im Bezug auf den Bahnlärm allgemein. Vielleicht auch deswegen, weil dies keine Auswirkungen hat ?

Ihre Kenntnisse oder  Hinweise interessieren uns.

…gefunden =>  http://laermberechnung.de

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Gefunden in Welt-Online, Link zu der Seite am Anschluss =>

Warum kein Ende des Bahn-Lärms in Sicht ist …..

Seit fast einem Jahrzehnt läuft bei der Bahn ein Lärmsanierungsprogramm, bislang mit bescheidenem Erfolg. Rund 90.000 Güterwagen müssten umgerüstet werden, damit der Krach ein Ende hätte. Das wäre ein teures Unterfangen, genug Geld hätte der Konzern zwar dank des Börsengangs, doch das ist schon anders verplant…..

Warum kein Ende des Bahn-Lärms in Sicht ist

 

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