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Archive for the ‘Studien zum Bahnlärm’ Category

Eine neue, interaktive Karte des Eisenbahnbundesamtes zeigt: Einen halben Kilometer von den Gleisen entfernt, ist der Zuglärm noch deutlich zu hören.

Link zur Karte – Kartenapplikation des Eisenbahn-Bundesamtes -…=>  Karte

Dass es in der Nähe von Bahngleisen ungemütlich laut werden kann, ist keine neue Erkenntnis. Doch wo der von Zügen verursachte Lärm besonders stören ist, das war bislang nicht so einfach nachzuvollziehen. Eine neue interaktive Karte des Eisenbahnbundesamtes ändert das.

Schon auf den ersten Blick zeigt sie deutlich: Der Lärm betrifft nicht nur Grundstücke, bei denen die Gleise da anfangen, wo der Garten aufhört, sondern auch Häuser, die einen guten halben Kilometer von der Bahnstrecke entfernt liegen.An den Hauptstrecken der Bahn ist es besonders laut. Besonders betroffen sind naturgemäß die Hauptstrecken der Bahn, auf denen über 120.000 Züge im Jahr verkehren, etwa das Gleis auf dem der RE1 von Köln über Düsseldorf und Duisburg nach Essen und weiter nach Bochum und Dortmund fährt.Lärm wird auf der Karte zu Farben: Blau ist sehr laut (über 75 Dezibel) und tritt nur in unmittelbarer Gleisnähe auf, lila (70 bis 75 Dezibel) ist auch noch sehr laut und zieht sich schon deutlich in bewohntes Gebiet hinein. Bei dunkelrot, hellrot und orange wird es dann Schritt für Schritt ein wenig ruhiger. Zum Vergleich: Ein in zehn Metern Entfernung vorbeifahrendes Auto nimmt der Mensch mit etwa 70 Dezibel wahr, ein Gewehrschuss in ein Meter Entfernung hat eine Lautstärke von 140 Dezibel.

Quelle…lesen Sie weiter…=> http://www.derwesten.de

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Rheinland-Pfalz/Berlin. Für die unter Bahnlärm leidenden Menschen am Mittelrhein ist ein neues Gutachten ein Schreckensszenario: Demnach ist es nicht zu schaffen, bis 2016 mindestens die Hälfte der rund 180 000 durch Deutschland ratternden Güterwaggons auf sogenannte Flüsterbremsen umzurüsten.

Laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und dem Verband der Güterwagenhalter (VPI) reichen die Produktionskapazitäten der Bremsenhersteller dafür nicht aus.

Die Fachverbände, die in Berlin als Lobbyisten auftreten, bauen Drohpotenzial auf: Auch das Ziel, bis 2020 den Lärm zu halbieren, sei wegen Einbußen von womöglich mehr als 1 Milliarde Euro in Gefahr, wenn die Große Koalition nach 2016 – wie angedroht – die Daumenschrauben anzieht. Der Bund droht mit Tempolimits und Nachtfahrverboten, wenn bis 2016 nicht die Hälfte der bisher teils extrem lauten Flotte mit leiseren Bremssystemen fährt. Der Beschluss der Großen Koalition hat im Rheintal erste Hoffnungen auf weniger Bahnlärm geweckt. Noch donnern dort nachts alle paar Minuten Waggons mit dem Krach eines Presslufthammers an Schlafzimmern vorbei. Knickt die Politik jetzt womöglich ein?

Im Mainzer Verkehrsministerium, geführt vom SPD-Landesvorsitzenden Roger Lewentz, ist ein eindeutiges Nein zu hören. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete und Agrarstaatssekretär Peter Bleser winkt ab. Für ihn gehört der Warnruf zu „den gängigen Spielchen“, eine Entscheidung zu verhindern. Die Koalition bleibe aber bei ihrem Beschluss, ansonsten verliere sie ihre Glaubwürdigkeit. Die Verbände haben laut Bleser „noch nicht begriffen, dass der Schienengüterverkehr auf dem Spiel steht, wenn er die Akzeptanz verliert“. Es sei nicht zu akzeptieren, dass noch immer uralte „Kisten“ über die Schienen rollen und den Schlaf rauben.

Nach den Argumenten der Verbände aber „macht man den Schienengüterverkehr in Deutschland kaputt“, wenn der Bund nach 2016 Sanktionen verhängt. Bereits ein Tempolimit von 70 km/h würde die Transportkosten um 10 Prozent steigern und das Transportaufkommen um 30 Prozent senken. Ein Nachtfahrverbot gilt in der Branche als Existenz bedrohend. „Tagsüber gibt es schlichtweg nicht genug Kapazitäten“, erklärt VDV-Geschäftsführer Martin Henke. Dabei wird betont, dass die Branche eine längere Übergangszeit brauche und von sich aus angeboten habe, den Lärm bis 2020 zu halbieren. Dieses Ziel ist, so der VDV, auch zu erreichen. Nur, dabei steht sie aber auch unter dem Druck, dass die Schweiz ihre Grenzen für laute Güterwaggons 2020 schließt.

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative Pro Rheintal, Frank Gross, zweifelt die genannten Zahlen der drei Verbände an. „Für den Gipfel der Unverschämtheit“ hält er die Drohung, dass notfalls vier Millionen Lkw das von Zügen abwandernde Frachtvolumen übernehmen müssten. Für das erste Lärmschutzziel reiche die Zeit bis 2016 aus.

Quelle…lesen Sie weiter…=>  http://rhein-zeitung.de

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Der zunehmende Bahnlärm kann durch technische Alternativen reduziert werden. Ein Tunnelbau wäre technisch und wirtschaftlich umsetzbar, meinen Elisabeth Bröskamp (MdL) und Franz Breitenbach. Sie überreichten Tunnelplanunterlagen an die Wirtschaftsministern Eveline Lemke.

Kreis Neuwied. Der unerträgliche Lärm durch die Bahn im Oberen Mittelrheintal bringen Gegner des Bahnlärms zunehmend auf die Straße. Dies zeigten am Wochenende die aktuellen Großdemonstrationen in Mainz und in Bonn. Technische Möglichkeiten, die auch finanzierbar sind, um den Bahnlärm nachhaltig und effizient zu reduzieren, gibt es viele.

„Neben der Umrüstung von Waggons, zum Beispiel auf Flüsterbremsen, Arbeiten am Schienennetz bis hin zu Nachtfahrverboten für den Güterfrachtverkehr und möglicher Ausweichstrecken, um das Obere Mittelrheintal zu entlasten, bestehen weitere Alternativen“, so die Grünen-Politikerin Elisabeth Bröskamp (MdL) und Franz Breitenbach von der Bad Hönninger „IG Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen“. Dazu gehört nach neuesten Überlegungen auch der technisch machbare Bau eines Tunnels von Troisdorf bis nach Mainz.

Nach Vorgesprächen mit einem Bonner Architekten, der ähnliche Projekte weltweit plant, wird diese Möglichkeit: Bau eines Tunnels, mit in die Betrachtungen zur Reduzierung des Bahnlärms, mit eingezogen. Kürzlich überreichten Elisabeth Bröskamp (MdL, Bündnis 90 / Die Grünen) und Franz Breitenbach in Bingen Papiere mit den Vorüberlegungen zu der angedachten Lösung und Bau eines denkbaren Tunnels, um den Bahnlärm „unter die Erde zu verbannen“, an die rheinland-pfälzische Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, Eveline Lemke.

Dazu Elisabeth Bröskamp: „Wir wollen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um endlich das Obere Mittelrheintal vom unerträglichen Bahnlärm zu befreien. Keine Idee ist zu abwegig, um den krankmachenden Lärm, vorwiegend ausgelöst durch den Güterverkehr durch das Rheintal, drastisch zu reduzieren. Der mit angedachte Tunnelbau ist eine von mehreren Möglichkeiten, um endlich Ruhe im Rheintal zu finden“.

Schon im Jahre 2004 hatte Elisabeth Bröskamp die Möglichkeit, sich in der Schweiz über die Situation, Linienführung und den Bau des Lötschberg-Basistunnels zu informieren. Sie besuchte damals mit einer Gruppe von Geographiestudenten der Universität Bonn die Baustelle.

Quelle…lesen Sie weiter…=>  http://www.nr-kurier.de

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Anwohnerinnen und Anwohner von Bahnlinien sollen besser vor Lärm geschützt werden. Der Bundesrat hat am Freitag ein Massnahmenpaket beschlossen und dem Parlament überwiesen.

Die wichtigste Massnahme ist das Verbot von lärmigen Güterwagen.

Trotz Bedenken in der Vernehmlassung hält der Bundesrat an neuen Lärmgrenzwerten für Güterwagen fest. Damit würden ab 2020 Fahrten mit lärmigen Güterwagen auf dem Schweizer Bahnnetz faktisch verboten, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Es geht um Güterwagen mit Grauguss-Bremssohlen.

In der Vernehmlassung hatte sich vor allem die verladende Wirtschaft dagegen gestellt. Sie befürchtet, dass zu wenig leise Güterwagen zur Verfügung stehen werden, und warnt vor einer Verkehrsverlagerung von der Schiene auf die Strasse.

Der Bundesrat hält diese Bedenken für unbegründet. Mit der beschlossenen Senkung der Trassenpreise für leise Fahrzeuge in der Schweiz und der Einführung eines Lärmbonus in Deutschland bestehe bereits heute ein finanzieller Anreiz für die Umrüstung, argumentiert er.

Vorbehalte angemeldet hatte aber auch die EU. Sie zieht zwar selbst ein Verbot lärmiger Güterwagen in Betracht, will aber zuerst die Folgen abschätzen und die geeignete Rechtsform prüfen. Deshalb bat sie die Schweiz, erst 2014 über neue Lärmgrenzwerte zu entscheiden.

Der Bundesrat erfüllt diesen Wunsch nun nicht. Er wolle nicht so lange zuwarten, schreibt er. Aus seiner Sicht seien wirksame Massnahmen gegen den Eisenbahnlärm unabdingbar, um die Akzeptanz des Schienengüterverkehrs und damit auch der Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs sicherzustellen.

Die Erneuerung der internationalen Wagenflotten müsse beschleunigt werden. Die Übergangsfrist bis 2020 ermögliche es der Güterverkehrsbranche, sich rechtzeitig vorzubereiten.

Der Bundesrat soll die Kompetenz erhalten, die Einführung der Grenzwerte um maximal zwei Jahre zu verschieben, falls wichtige Gründe dies erforderlich machen sollten. Die Parteien hatten die Pläne in der Vernehmlassung begrüsst, mit Ausnahme der SVP.

Massnahmen gegen Eisenbahnlärm waren bereits früher beschlossen worden. Bis Ende 2015 werden alle schweizerischen Güterwagen lärmsaniert sein. Zudem wird bis dann der Bau von Lärmschutzwänden und der Einbau von Schallschutzfenstern abgeschlossen sein.

Im Auftrag des Paralments erarbeitete der Bundesrat aber ein ergänzendes Massnahmenpaket. Damit erhöht sich die Zahl der Personen, die vor übermässigem Bahnlärm geschützt werden könnten, laut dem Bundesamt für Verkehr von 170’000 auf rund 220’000. (SDA)

Quelle: http://www.blick.ch

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Hier die Studie:
Bewertung von Modellen einer schnellen Umrüstung von Güterwagen auf lärmmindernde Bremssohlen.

Studie im Auftrag
des Bundesministeriums für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung
(BMVBS)

…jetzt als PDF zum Download.

Download => Studie :Bewertung von Modellen einer schnellen Umrüstung von Güterwagen…

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